Stell dir vor, 16 Leute unterschreiben ein Dokument. Jeder Unterschrift ist gültig, aber niemand kann sagen, wer die „echte“ Unterschrift geleistet hat. Genau so funktionieren Ring-Signaturen bei Monero.
Wenn du XMR sendest, wählt dein Wallet automatisch 15 bereits existierende Outputs aus der Blockchain als „Decoys“ (Köder). Dein echter Output wird dazugemischt. Das Ergebnis: 16 gleichwertige Möglichkeiten.
| Technologie | Schützt | Wie |
|---|---|---|
| Ring-Signaturen | Absender | 16 mögliche Absender pro TX |
| Stealth-Adressen | Empfänger | Einmal-Adresse pro Transaktion |
| RingCT | Betrag | Kryptographisch versteckt |
| Subaddresses | Metadaten | Nicht verknüpfbare Empfangsadressen |
| Dandelion++ | IP-Adresse | Verzweigtes Netzwerk-Routing |
| Zeitraum | Ringsize | Anonymity Set |
|---|---|---|
| 2014-2016 | Variabel (0-7) | Schwach |
| 2016-2018 | 5 (Minimum) | Moderat |
| 2018-2022 | 11 (fest) | Gut |
| 2022-heute | 16 (fest) | Stark |
| Geplant | FCMP++ (Full Chain) | Maximal |
Full-Chain Membership Proofs werden Ring-Signaturen durch Zero-Knowledge-Proofs ersetzen. Statt 16 Decoys wird der gesamte UTXO-Set (alle jemals existierenden Outputs) als Anonymity-Set genutzt. Statistische Angriffe werden damit unmöglich.
Aktive Entwicklung, voraussichtlich 2026-2027.
Ringsize 16 ist der aktuelle Standard — automatisch, ohne Opt-in. FCMP++ wird den nächsten Sprung bringen.
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